Ablauf
Die SHA-256-Siegelung, vom Dokument zum Prüflink.
Beschreibung des Vorgangs, der beim Hochladen einer Datei ausgeführt wird, ohne kryptografische Einzelheiten.
-
Vorbereitung
Andere Formate als PDF werden im Browser umgewandelt. Zulässig sind Word, PowerPoint, Bilder und reiner Text, bei einer Obergrenze von 50 MB je Dokument.
-
Siegelung
Auf jeder Seite wird eine Markierung von etwa 6 mm bei 15 % Deckkraft angebracht. Es werden weder Schriften noch Textblöcke eingebettet, das Layout bleibt daher unverändert.
-
Berechnung des Fingerabdrucks
Der SHA-256-Hash des bereits gesiegelten Dokuments wird berechnet: 64 hexadezimale Zeichen. Die Änderung eines einzelnen Bytes führt zu einem völlig anderen Ergebnis.
-
Eintragung
Der Fingerabdruck wird zusammen mit Dateiname, Datum und einer eindeutigen Siegelkennung eingetragen. Weitere Angaben werden nicht übermittelt.
-
Prüfung
Jeder Empfänger kann das Dokument hochladen oder den öffentlichen Link öffnen. Stimmt der Fingerabdruck mit dem eingetragenen überein, ist die Datei mit der gesiegelten identisch.
Grundlage
Ein Fingerabdruck, der sich nicht fälschen lässt.
SHA-256 ist eine kryptografische Hashfunktion: Sie überführt eine Datei beliebiger Größe in eine feste Zeichenkette aus 64 Zeichen. Drei Eigenschaften tragen das Verfahren.
- DeterminismusDieselbe Datei ergibt stets denselben Fingerabdruck, unabhängig vom berechnenden Gerät.
- EmpfindlichkeitDie Änderung eines einzelnen Bits ergibt einen völlig anderen Fingerabdruck ohne Bezug zum vorherigen.
- UnumkehrbarkeitAus dem Fingerabdruck lässt sich das Ausgangsdokument nicht rekonstruieren.
Die Veröffentlichung des Fingerabdrucks gefährdet daher den Inhalt nicht, und seine Übereinstimmung belegt, dass die Datei nicht verändert wurde.
Vom Dokument zum Prüflink, in Sekunden.
Ohne Installation und ohne Einrichtung. Der Empfänger prüft es in jedem Browser.